Nachdem sich kürzlich in den Kommentaren eine nette Diskussion zur Spieleindustrie entwickelt hat, mache ich jetzt mal Werbung für andere – aber passend zur Thematik – insbesondere was Spielentwicklung (in diesem Fall für iPhone und iPad) und Beta-Testphasen angeht. In der letzten Ausgabe des “Games und so”-Podcasts aus dem Timo-Hetzel’schen Dunstkreis wurde die Brettspielumsetzung von Carcassonne für mobile Apple-Endgeräte durch die Coding-Monkeys (die irgendwie auch immer bei Games und so mitreden – ich habe da noch nicht ganz durchgeblickt) ausführlich besprochen – extrem informativ den ganzen Prozess der Spieleentwicklung einmal von der Codeschreiberseite präsentiert zu bekommen, das Blog der Entwickler gibt’s hier.
Juni 8, 2010
Fremdwerbung
Mai 28, 2010
Holt die Nerdpistole raus: Euer Fachwissen ist gefragt!
Sehr schön, sehr schön, endlich gibt’s ein schönes (und stressiges) Quiz, um sein Videospiel-Nerdwissen ordentlich auf die Probe zu stellen. “Geek Mind” auf Dom 2D serviert euch (einen) Screenshot, anhand dessen ihr den Titel des dazugehörigen Spiels erraten (und eintippen) müsst. Bei richtiger Antwort folgt der nächste (inklusive Zeit- und Punktebonus), und der Schwierigkeitsgrad steigt…ach ja: Hinweise, und die Option Levels zu überspringen (gegen Punkteabzug) gibt’s auch noch. Für den Längenvergleich: Level 50+, Score 8225…höhöhö!
Mai 25, 2010
Raunzer: Komisch, dass der Aufschrei ausbleibt – OnlinePass/Project 10 Dollars: WTF?
Leute, Leute was ist mit Euch allen los? Ein riesiger Einschnitt in der Art und Weise wie wir mit Spielen umgehen passiert und: die Blogs sind bislang schweigsam und in diversen Podcasts (so z.B. beim M!Cast [und ich kann das, was ich von Ulrich kenne, eigentlich gut leiden] oder bei den Jungs von consol.at [Daumen hoch für Martin, der eine eher nutzer- als industriefreundliche Meinung vertritt]) – die Konsolerie einmal ausgenommen – werden Meinungen geäußert, die vom “Verständnis für die Publisher” bis hin zu “kann ich nachvollziehen und finde ich nicht so schlimm” reichen. Geht’s noch? Seid ihr alle gekauft? Oder…gehirngewaschen? Oder…Zombies? Das kann doch alles nicht wahr sein, die Computer- und Videospielindustrie versucht ein totalitäres Herrschaftssystem zu etablieren und niemand hat dazu eine Meinung?
Mai 18, 2010
Jetzt auch online – (viele) NES Spiele im Browser…
…und das sogar auf mehreren Seiten! Auf nintendo8.com gibt’s eine reichhaltige Auswahl an (legal) online (unter Java) spielbaren Spielen (spielbare Spiele? Hrrrmmm…), das funktioniert – bis auf das zugrundeliegende amerikanische Tastaturlayout, d.h. Z+X=A+B – sehr gut und in passabler Geschwindigkeit. Die Auswahl ist groß, die Ladezeiten kurz, und wer zu faul ist sein verstaubtes NES hervorzukramen ist hier an der richtigen Adresse. Getestet mit Contra, läuft hervorragend…
Ähnliches gibt’s auf NESCafe Web, allerdings in meinem Browser (ebenfalls unter Java) mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit, auch hier ist die Auswahl gut, 14 Untersites mit Spielen stehen zur Auswahl.
Alte Arcade-Maschinen für das Onlinespielvergnügen findet man unter classicgamesarcade.com, der Bogen spannt sich von ganz alt (Missile Command, Lunar Lander, …) bis zu neuer (Street Fighter 2, Final Fight, Metal Slug, …), allerdings teilweise in zweifelhafter Qualität bzw. in vereinfachten oder abgewandelten Versionen.
Und in der Atari-Arcade lassen sich alte Hüte, wie z.B. Asteroids, Adventure und Battlezone online nachspielen – und zwar in durchaus guter Qualität und Geschwindigkeit.
Bild (via)
Mai 17, 2010
Guitar Hero goes Chiptune goes NES goes really difficult
Gelesen bei Superlevel, ausprobiert mittels nesDS am NintendoDS, verzweifelt ob der Tatsache, dass der “Select”-Button so unzugänglich am Gerät angebracht ist, verzückt angesichts der Chiptune-Musikstücke, überlegt diesen Controller für einen Emulator am Windows-Notebook anzuschaffen…und doch schlafen gegangen – aber wir sind noch nicht fertig miteinander D-Pad-Hero 1 & 2!!!
Mai 9, 2010
Die Zeitfresser der vergangenen Wochen…Retro-Wahnsinn und Aktuelles
Nein, ich schreibe jetzt nicht über Vorlesungen, Prüfungen, Seminararbeiten, Präsentationen, extern gehaltene Vorträge, Diplomarbeiten oder Ähnliches – heute geht’s um die Videospiele, die mich die letzten Wochen beschäftigt haben, gegen alle Trends und LeserInnen-Interessen (ist ja schließlich meine Zeit…). Aktuelles gab es eher wenig, ich befinde mich im Retro-Wahn und im DS-Fieber, gewürzt mit einer Prise Aktualität – bei der ich allerdings, angesichts der zu investierenden Zeit, leicht überfordert bin. Der Zeitpunkt um kurz zurückzublicken ist trotzdem gut gewählt, da die nächsten Wochen vermutlich wieder ein höheres Ausmaß an Durchhaltevermögen und Arbeitsleitung meinerseits erfordern werden – unglaublicherweise war es jetzt zwei Wochen eher ruhig…aber das ändert sich wieder…
Castlevania (Nintendo Entertainment System [NES]): Eigentlich schon fast klassisch: Seitenansicht, 8-Bit-Optik, 2 Knöpfe plus Steuerkreuz – das reicht aus, um ein sagenhaftes Abenteuer in Draculas Schloss zu erleben. Das Ganze wird garniert mit einem (auch heute noch) hervorragenden Soundtrack, sowie mit einem Schwierigkeitsgrad, der sich mehr als gewaschen hat (Tod, Endgegner in Level 5, anyone?). Ich war (und bin) erstaunt, wie gut sich das heutzutage noch spielen lässt, und wie fein ausgearbeitet das Balancing ist, niemals unfair, aber seeeeehr schwer. Noch nicht ganz durchgespielt, ich hänge momentan beim guten, alten Tod am Ende des 5. Levels fest – und das braucht Zeit…
Indie Spiele für billig – The Humble Indie Bundle
Na gut, wer sich den Namen für das Spielepaket ausgedacht hat war sicher nicht mehr ganz nüchtern, aber das kann uns ja letztlich egal sein – die Tatsache, dass es fünf Indie-Spiele zu einem frei wählbaren Betrag als Download zu kaufen gibt, ist mir trotzdem eine Erwähnung wert.
Wolfire bietet auf ihrer Homepage das Humble Indie Bundle – ein Paket bestehend aus World of Goo, Aquaria, Gish, Lugaru und Penumbra Overture – zum Download für einen frei wählbaren Betrag an, momentan noch ohne Ablaufdatum der Aktion. Kombiniert ist das Ding mit einer Funktion zum Aufteilen des bezahlten Betrages zwischen den jeweiligen Spieleentwicklern, der Organisation Child’s Play und der Electronic Frontier Foundation. Child’s Play ist eine gemeinnützige Organisation, die spendenbasiert Spielzeug, Videospiele, Bücher und Geld für kranke Kinder in Spitälern – vorwiegend in den USA, aber auch in Kanada, dem Vereinigten Königreich und Australien/Neuseeland – organisiert bzw. zur Verfügung stellt, während sich die EFF seit den 1990er Jahren als Organisation für die Rechte von Nutzern im Internet – vorwiegend in den Bereichen Redefreiheit, Datenschutz, Privatsphäre und Verbraucherrechte – engagiert. Also alles schöne Dinge, die man da mit seinem Geldbetrag unterstützen kann – stellt sich die Frage, ob die Spiele auch ihr Geld wert sind…
April 8, 2010
Ein Plädoyer der Langsamkeit: Textadventures reloaded
Vor einiger Zeit gab’s bei Superlevel einen unscheinbaren Link mit dem Titel “Textadventures des Jahre 2009”, der dann hierhin führte. Unglaublich, dass es die Dinger überhaupt noch gibt – ich kann mich noch erinnern als wir im Freundeskreis im zarten Alter von fünf bis sieben Jahren über das Infocom’sche Planetfall gestolpert sind…und mangels vorhandener Englischkenntnisse nicht imstande waren auch nur irgendetwas zu bewirken. Wie die ganze Geschichte möglicherweise begonnen hat, lässt sich bei der allwissenden Müllhalde nachlesen. In des 1980er waren Infocom und Magnetic Scrolls DIE großen Textadventurehersteller, wobei sich Infocom auf einen sehr puristischen Grafikstil (ja, genau, nämlich nur Text) beschränkte, die Magnetic Scrolls-Produkte hingegen mit wunderschönen, fast bildschirmfüllenden Grafiken zu beeindrucken wussten.
Damals habe ich nicht besonders viel Zeit investiert, Textadventures gab es nur auf Englisch, und Spiele wie Cabal waren damals einfach wichtiger. Um wieder auf den einleitenden Link zurückzukommen, offensichtlich gibt es da draußen noch eine Menge Menschen die das Genre am Leben erhalten, und soweit ich das bis jetzt beurteilen kann machen sie das nicht schlecht. Nochmal ein kleiner Exkurs: 2009 forderte Anatol Locker in einem Interview mit GamersGlobal anhand eines flammenden Plädoyers die Rückkehr der Textadventures, und untermauert seine Forderungen mit einer Argumentationslinie die Charme, ausgefeilte Geschichten, Zeit zum Nachdenken und die Rekrutierung der eigenen Phantasiereserven beinhaltet – einer Meinung mit der ich durchgängig konform gehe (Nicht dass mich Mainstream-Spielekost abstößt, Just Cause 2 rockt einfach nur).
April 6, 2010
Holt die Nerdpistole raus: Nintendo-Factsheet
Zum (postosterferialen) Wocheneinstieg bieten wir an dieser Stelle interessante Fakten zu Verkaufszahlen, Markstellung und Ähnlichem – und das Ganze noch in schön präsentierter Form – das Original ist hier zu finden. Ein Klick auf die Grafik ergibt mehr Größe…
April 3, 2010
The cake is a lie
Bevor jetzt alle in den Garten stürmen, und auf der Suche nach Ostereiern der Büsche zartes Grün ruinieren: das alles geht auch wesentlich umweltfreundlicher (den Klimawandel lassen wir jetzt mal schön außen vor, sonst wackelt die Argumentation schon recht heftig) – nämlich virtuell. Allen Videospielerinnen und Videospielern (und sonstigen Medienkonsumenten) dürften sie bekannt sein – die Easter Eggs, von findigen Programmierern im Programmcode versteckt, um die Person auf der anderen Seite des Monitors zu erfreuen. Holt sie hervor, die Spiele, und schont die Umwelt!
Zum Nachschlagen:
- umfangreiches Verzeichnis von Easter Eggs in Videospielen: hier
- Gamespot-Ranking der besten (?) Easter Eggs in Videospielen: hier
Frohe Ostern!
Bild (via)
Februar 2, 2010
Holt die Nerdpistole raus: C64 Pixelkunst
Eine Galerie von kunstvollen Bildern die am Commodore 64 entstanden (falls sich daran noch jemand erinnern kann) gibt’s an dieser Stelle. Schöne Sachen dabei…
Februar 1, 2010
Holt die Nerdpistole raus: Konsolen, Konsolen…
Das gab’s zwar schon an mehreren Stellen, bei mir lag es jetzt schon drei Wochen in den Lesezeichen ‘rum (aber ich habe doch keine Zeit) deshalb erst jetzt: eine sehr schöne Konsolengalerie mit Unmengen an lustigen Bildern zum Anklicken, und Hintergrundinformationen zu allen bekannten und nicht ganz so bekannten Konsolen der letzten – na sagen wir mal – 40 Jahre. Sehr, sehr schön…und angemessen nerdig. Bitte hier klicken…
Januar 25, 2010
16-Bit-Power
Wieder mal bei Superlevel, für alle Liebhaber der – in Europa als Sega Mega Drive bekannten – Videospielkonsole von Sega: Auf dieser schönen Seite gibt es eine Unzahl von Spielen als einzeln installierbare Programme. Darunter sind echte Perlen wie zum Beispiel Thunder Force III oder Castle of Illusion. Spielbar mit Joypad oder Tastatur. Interessant.
Dezember 27, 2009
Zeitfresser: Final Fantasy Tactics A2 – Grimoire of the Rift
Die Geschichte der rundenbasierten Strategiespiele aus der isometrischen Perspektive ist ohne Zweifel lange und umfangreich – zu lange jedenfalls, um sie ausführlich zu recherchieren. Kurz gesagt handelt es sich bei einem Spiel dieses Genres um ein Landkarte, auf der man aus einer schräg-von-oben-Perspektive seine Spielfiguren bewegt, und versucht Positionen zu erreichen in denen man dem (meist computergesteuerten) Gegner möglichst viel Schaden zufügen kann bzw. selbst möglichst wenig Schaden erleidet. So weit, so gut, das ganze Landkartenherumgerücke wird meist durch eine Rahmenhandlung in Spielgrafik oder Zwischensequenzen in Rendergrafik miteinander verknüpft und, wie das in Videospielen meistens der Fall ist, eine mehr oder weniger gute Geschichte beginnt sich zu entfalten.
Der erste Vertreter dieser Art, mit dem ich mich durchwachte Nächte lang längere Zeit auseinandergesetzt habe, war das wunderbare Vandal Hearts von Konami auf der ersten Ausgabe der PlayStation, so im Jahr 1997 rum. Die Grafik setze damals in meinen Augen Maßstäbe, die Geschichte war gut erzählt, die Charaktere liebenswürdig, die Blutfontänen beeindruckend und die Computer-KI verzieh nicht den kleinsten Fehler in der Aufstellung seiner Einheiten. Wenn man gröber patzte, ging die eigene Abenteurertruppe schnell den Weg aller Pixel…

Am Nintendo DS beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit Final Fantasy Tactics A2 – Grimoire of the Rift (was für ein Titel…), dem Nachfolger zu Final Fantasy Tactics Advance von Square-Enix, der einen ähnlichen, wenn auch deutlich komplexeren, Weg beschreitet. Der Hauptcharakter muss am letzten Tag der Schule aufgrund verübter Delikte (“Nicht zufriedenstellend” in Betragen?) in der Bibliothek aushelfen, blättert in einem dicken, alten Buch und wird von diesem in die Welt Ivalice gesogen, wo er sich sogleich in einem Schlachtgetümmel wiederfindet, das gleichzeitig als Tutorial fungiert. Nach dem ersten Kampf tritt man einem Clan bei und beginnt die weitere Reise durch Ivalice. Die weitere Hintergrundgeschichte ist eher vernachlässigenswert, soweit ich das bis zu diesem Zeitpunkt überblicke handelt es sich um eine genretypische, klischeebehaftete “Junge-rettet-die-bedrohte-Welt-und-sich-selbst-gleich-mit”-Handlung. Für das Spiel selbst ist dies allerdings wirklich völlig egal, denn man ist ohnehin ständig damit beschäftigt Aufträge anzunehmen, seine Clan-Truppe zu verwalten, neue Berufe und Fähigkeiten zu erlernen, erbeutete Handelswaren gegen neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände zu tauschen und – im späteren Spielverlauf – sein Clanterritorium zu erweitern…und das alles macht eine Menge Spaß.

Die Scharmützel sind eher kurz, in 10-15 Minuten ist ein Kampf meist vorbei, stundenlange Gefechte habe ich bis jetzt noch nicht erlebt und die Gegner-KI ist nicht so unerbittlich wie in Vandal Hearts. Man kommt also auch beim Tappen in das eine oder andere Fettnäpfchen recht zügig voran und bleibt meist sehr motiviert und lange wach. Es gibt ein ausgeklügeltes Berufssystem, Charaktere können je nach Rasse verschiedene Berufe ausüben, die wiederum mit bestimmten erlernbaren Fähigkeiten – abhängig von der verwendeten Ausrüstung – verknüpft sind. Zusätzlich hängen die einzelnen Berufe noch voneinander ab, d.h. um mit einem schicken Ninja über das Schlachtfeld zu schleichen, arbeitet man sich vorher recht lange in die Fähigkeiten eines Diebes ein…Ähnliches gilt auch für alle anderen Berufe.
Dargestellt wird der ganze Trubel in schöner, handgezeichneter Pixelgrafik im besten Super-Nintendo-Stil – sehr schön. Gegenüber dem ersten Teil sieht alles deutlich detaillierter aus, die Effekte beim Einsatz von Fähigkeiten und Zaubern wurden ebenfalls deutlich verschönert. Musiktechnisch gibt’s nicht auszusetzen, vom Hocker reißt einen die Begleitmusik allerdings auch nicht. Speichern ist jederzeit möglich, man kann sich also auch kurze Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln versüßen. Unbedingte Empfehlung für alle DS-Spieler, die das Genre mögen!
Dezember 10, 2009
Schön, aber leider nicht real…
…wobei “real” ohnehin nicht das richtige Wort ist…nur Kunst, keine Software…aber man stelle sich vor…

Mehr davon gibt’s hier, allesamt sehr sehenswert…
Dezember 5, 2009
Spiel: Click Play 2
Heute an dieser Stelle ein kleines Flash-Spielchen mit stilvoller Grafik, eingängigem Spielprinzip, Überraschungen und ohrwurmeskem Soundtrack:
Allseits ein schönes Wochenende…
November 30, 2009
Zeitfresser: Torchlight
So, nun, mit Punschtorte und frischem Kaffee lässt sich vielleicht was auf den Bildschirm bringen, momentan leide ich ja unter akuter Zeitnot da meine Eremitage beendet ist. Was Fachliches gibt’s morgen, heute möchte ich mich kurz einem Spiel widmen, dass (bei mir) nach einiger Zeit einen seltsamen Sog zu entfalten beginnt…
Die Rede ist von Torchlight, über das hier bereits ein recht ausführlicher Artikel verfasst wurde. Ganz so ausufernd werde ich nicht, aber ein paar Worte möchte ich schon verlieren. Torchlight ist ein Klon von Diablo (an das sich die älteren, erfahreneren Computerspieler Spiele-Nerds noch erinnern dürften), dass Ende der 90er des letzten Jahrtausend für Furore gesorgt hat (weiteres bitte erinnern oder nachlesen).
Das Spielprinzip von Torchlight ist recht simpel:
- Vernachlässigen der Hintergrundgeschichte
- Auswählen einer Charakterklasse (Krieger, Bogenschützin, Zauberer) samt zugehörigem Haustier (Katze, Hund) das einen fürderhin begleitet
- Im schönen Dorf Torchlight in einer schräg-von-oben-Perspektive in poppiger 3-D-Grafik herumlaufen und Aufträge annehmen
- Die Minen unter Torchlight betreten, und Monster in Unmengen schnetzeln – sich dabei alle 5 Ebenen nach unten von einem anderen Grafikstil bezaubern lassen
- Aufträge praktisch im Vorbeilaufen erledigen
- Unmengen an Gegenständen, Waffen, Rüstungsteilen, Tränken, Ringen, Zaubersprüchen, Juwelen, Fischen, obskuren Körperteilen diverser Monster sammeln
- Gelegentlich ins schöne Dorf Torchlight zurückkehren, um seine Ausrüstung zu verbessern, Zusatzaufträge (schwerere Labyrinthe) erledigen, Schrott zu verkaufen (das kann allerdings auch das Haustier, während man selbst weiter im Labyrinth herumirrt), Belohnungen für erledigte Aufträge abholen und Gegenstände verzaubern lassen
- weiter bei Punkt 4., nur diesmal nicht von ganz oben, sondern über ein Schnellreiseportal, dass einen Transport im Fünf-Ebenen-Takt nach unten ermöglicht
Was kann daran bloß Spaß machen? Ganz einfach – perfekte Befriedigung des menschlichen Jäger- und Sammeltriebes. Aus einer Stunde werden vier
(obwohl man Torchlight zugegebenermaßen auch nur für eine Stunde spielen könnte was man aber niemals tut. Die Jagd nach immer besseren Gegenständen macht, zusammen mit dem comicartigen Grafikstil (World of Warcraft lässt grüßen), der Geräuschkulisse und dem liebevollen Labyrinth- und Monsterdesign einfach Lust auf immer noch ein bisschen mehr. Die Steuerung ist einfach, Maus und zwei Tasten reichen aus um gut über die Runden zu kommen, es geht aber auch ein bisschen tastaturlastiger, bleibt allerdings immer weit von der Komplexität anderer Spiele entfernt. Ein schöner Spaß für Zwischendurch…
Gibt’s bei Steam für wenig Geld oder als Demoversion, Installation der Steam-Software (kostet nix) ist allerdings Voraussetzung .
Viel Spaß!!!


